Samstag, 22. August 2015

5 - 4 - 3 - 2 -1, Salz in der Luft, zweistellig und Geschaukel, 130. Tag



Ein letztes Mal auslaufen aus einem Binnenhafen - und ein letztes Mal (hoffe ich) auf Grund gelaufen.
Im Plöner Ziegelsee ist keine Rinne zum Yachtclub ausgetonnt – also Versuch und Irrtum – und ein Irrtum ist prompt dabei – aber nur ein bisschen Schlamm, kein großes Problem.
 
Keine Nebel, verzauberte Stimmung

Die Fahrt durch den Kanal ist wieder sehr schön, vielleicht auch, weil es die Abschiedsfahrt ist – die letzten fünf Schleusen rauschen nur so vorbei – 5-4-3-2-1. Weil wir wieder ein Konvoi sind (drei Schiffe) warten die Schleusen immer schon mit dem grünen Licht auf uns.

Ehe ich mich versehe bin ich im Lübeck, auch da heißt es vorsichtig durchzufahren, denn besonders am Eingang (vom Kanal kommend) sind flache Stellen dabei.


Bilderbuch - oder?

Um Punkt zwölf, mitten im Stadtkanal von Lübeck werden dann – mir zu Ehren – die Glocken geläutet.
Ich bin gerührt – das wäre doch nicht nötig gewesen – und schon sind wir durch.

Dieses Mal vorbei an der Teerhofinsel, wo ich auf der Hinfahrt nach langer Suche in der Stadt einen netten Liegeplatz gefunden hatte.




Auf der Trave ist viel los, es ist Samstag, das Wetter ist prima – und das wird genutzt.
Neu ist, dass mir viele Segelboote begegnen, teils mit Segeln, teils unter Motor – ganz ungewohnter Anblick. Auch im Kanal war das schon so, wahrscheinlich viele Ostseeurlauber, zurück auf dem Nachhauseweg.

Dorf am Elbe-Lübeck Kanal





Die Trave ist ein hübsches Wassersportrevier, Paddler, Ruderer, Segler, Motorboote, Ausflugsboote, Ankerplätze und Häfen – alles dabei.
Mit stehendem Mast kommt man bis Lübeck, genauer gesagt bis Bad Schwartau, denn in Lübeck ist kein Hafen.






Das ist sie - die letzte Schleuse - Büssau

Und durch sind wir - Glücksgefühl oder Wehmut?
Irgendwie beides - komisch.

 
 
Ich genieße die Fahrt und registriere die Veränderungen. 
Es riecht nach Meer, die salzige Luft wahrscheinlich. Es gibt Wellen, weil der recht frische Ostwind die Trave hinauf weht – und ich muss einigen Seglern ausweichen, es gibt also wieder Boote, die auch ohne Motor vorankommen.

Und mein Echolot zeigt mir, dass es auch zweistellige Werte anzeigen kann - wie beruhigend.



  
Lübeck in Sicht - viele Türme, viele Glocken

Gegen 14:00 Uhr versuche ich im Bootegewimmel vor der Travemünder Bucht die Einfahrt zur Böbswerft auszumachen – mein Übernachtungshafen für heute.
Ich finde sie, lege an – seit Wochen zum ersten Mal wieder mit Wind und Wellen beim Anlegen – und alles ist gut.
Es gibt sogar schnelles Internet, hurra.






Ein Hafen mit Booten, die eine Mast haben- wie ungewohnt

Im Boot ist es anders, als in den letzten Wochen – es schaukelt, die Wellen kommen vom Wind und teilweise auch von den großen Container- und Passagierschiffen, die in die Trave einlaufen.
Dazu riecht die Luft nach Meer, es ist also wieder ein Hafen, wie man ihn vom Meer kennt – mit Wind, mit Geschaukel und mit quietschenden Leinen.

Morgen geht es hinaus aus der Trave auf die Ostsee – ich rechne mit 3 Tagen (wollen es ja zum Abschluss geruhsam angehen lassen), bis ich in die Flensburger Förde zurückkehre.

Freitag, 21. August 2015

Zum Schluss ein Schmankerl, 129. Tag




Der Tag (21.8.) fing gar nicht so gut an, zu meiner üblichen Auslaufzeit war die 200 Meter entfernte Brücke nicht zu sehen – pottendicker Nebel.
Aber der Blick nach oben zeigte schon, dass den Tag über die Sonne scheinen würde, denn der Nebel lag nur auf dem Wasser – oben war schon blauer Himmel zu sehen.
Blick zurück auf die "Liegestelle"

Bald kommt die Sonne ...

Gegen 8:00 Uhr war es dann soweit, dass ich die Brücke und etwas mehr erkennen konnte, also Motor an und los.

Entgegenkommende Frachter waren gut zu erkennen – und ich für die Frachter hoffentlich auch – denn manchmal lag noch eine Nebelbank auf dem Kanal, so dass für kurze Zeit wieder recht wenig zu erkennen war – aber zurück konnte ich nun auch nicht mehr, also auf die Sonne setzten. 




Und wirklich, kurz nach 9:00 Uhr war der Spuk vorbei und wir fuhren bei wunderbarem Sonnenwetter auf das Schiffshebewerk Lüneburg zu. 









 
Was vom Nebel übrigbleibt, tropft mir in den Kragen


Ganz schön eng im Hebewerk

In der großen Badewanne wurde eng gepackt, die Mastspitze war einen halben Meter vom vor mir liegenden Frachter entfernt – das Ende eine Meter von der rückwärtigen Wand des Beckens.

Aber da im Becken keine Strömung ist – es wird ja als Ganzes hoch oder ´runter gefahren – ging alles gut, und der Frachter fuhr netterweise ganz sanft an.


Hebewerk im Kielwasser - auf zur Elbe





Noch eine Stunde Kanal, dann eine halbe Stunde Elbe aufwärts und wir standen vor der vorletzten Aufwärts-Schleuse (Lauenburg) der ganzen Reise – und die war außer Betrieb, der Service arbeitete schon an dem Problem.
Trotzdem fast zwei Stunden Wartezeit, in der sich eine ganze Gruppe Sportboote ansammelte, die dann alle zusammen nach oben in den Kanal befördert wurden .





Dieser Konvoi blieb auch bis zur nächsten Schleuse zusammen, so dass da alles ruck-zuck ging.
Konvoi im Elbe-Lübeck Kanal

Das war sie nun, die letzte Schleuse, von insgesamt vielleicht 400, die mich nach oben befördert – morgen kommen noch fünf, die mich nach unten bringen, auf die Höhe der Ostsee.
War das der letzte komplette Tag für Allegro im Süßwasser?

Schon möglich, denn wie der Franzose in Sète sagte, „Un bâteau pour la mer!“.
Wer weiß, ob ich noch einmal so eine Schleusentour mache.



Allerdings hat sich das Boot auch in den Schleusen prima gehalten – mal sehen, was die nächsten Segelsommer bringen.
Götakanal? Das gibt es auch Schleusen…
Dschungelfeeling - ohne Lärm

Einfach ein schöner Kanal

Die Fahrt bis Mölln, durch den Elbe-Lübeck Kanal ist dann bei bestem Wetter eine Wonne, eben ein Schmankerl auf einem der letzten Tage meiner langen Reise.
Womit nach intensiver Evaluation die Signifikanz der gestern aufgestellten These, maximal verifiziert wurde.






Natur pur, Bäume und Büsche und Schilf bis fast in den Kanal hinein – beinahe so wie in dem dschungelartigen Teil des Canal du Rhône à Sète, ganz im Süden von Frankreich.
Klar, die Pflanzen sind andere, die Temperaturen auch, aber sonst … aber irgendetwas ist anders, nur was?
Als ich eine Grille zaghaft zirpen höre, fällt es mir ein. 



 
In Südfrankreich machen die Zikaden (auch Grillen) einen Höllenlärm – hier muss man wirklich auf das Zirpen achten, um es nicht zu überhören.
Sehr zurückhaltend eben, die deutschen Grillen.

Im netten Hafen von Mölln marschiere ich mit dem vereinseigenen Bollerwagen los zur Tankstelle und fülle die drei Kanister mit Diesel, jetzt reicht es bis Flensburg.
Generationen-Tratsch auf dem Steg in Mölln

Sonnenuntergang vor Mölln

Als ich zurückkomme, hat sich nichts verändert – die lustige Rentnertruppe von den umliegenden Motorbooten diskutiert immer noch, in Campingstühlen auf dem Steg sitzend, alle möglichen Erlebnisse mit Getrieben, Motoren und Simmeringen.
Dabei werden sie laufend von den Bordfrauen mit frischen Getränken versorgt, wenn die Damen nicht die besten Putztricks für Gelcoat und Chrom besprechen.
Ein Klischee?

Sicherlich - aber ich hab´s erlebt und finde es gar nicht schlimm.


Als ich vom Hafenmeister aufgefordert werde, das Boot umzulegen, statt mit dem Bug mit dem Heck zum Steg, damit sich keiner am Mast den Kopf stößt – werden die Diskussionen kurz unterbrochen- alle wollen helfen und jeder zieht irgendwo und gibt Ratschläge. 




Mir wäre es eigentlich lieber ohne Hilfe, ist aber gut gemeint – und außerdem wollen die beiden Bootsnachbarn von mir sicherstellen, dass der einzige Segler im Hafen keinen Kratzer in ihr Schmuckstück macht.
Wäre ohne Hilfe auch nicht passiert – sicher.

Morgen also die letzten fünf Schleusen der Reise und das letzte Süßwasser – ein bisschen Wehmut schwingt mit – auch wenn ich mich sehr auf zuhause freue.
Werde ich nach der Tour in ein „Loch“ fallen, vielleicht Nichts mit mir anzufangen wissen?

Neee, ganz bestimmt nicht – ich habe mich noch nie gelangweilt (außer im Elbeseiten Kanal) und habe viel zu tun.
Blog fertigstellen mit Statistiken und einer Zusammenfassung aller wichtigen Erkenntnisse, versuchen, aus den vielen Filmschnipseln etwas Vernünftiges zusammenzustellen, das Boot ausräumen, aufräumen und gründlich, sehr gründlich putzen und polieren - es soll wieder wie neu aussehen. Am Kiel und am Ruder wird Einiges zu spachteln sein (Erinnerungen an diverse Grundberührungen, eine davon richtig grob) – das soll perfekt überarbeitet werden.
Außerdem Familienurlaub und und und – ich weiß gar nicht, wie das Alles zu schaffen ist, bis die nächste Segelsaison beginnt – aber ich freue mich auf all die Dinge, weil ich alles gerne mache.

Inzwischen ist auf dem Steg Ruhe eingekehrt – Einige müssen morgen früh los, um die Tide auf der Elbe richtig zu erwischen – ich habe diese Sorge nicht – will aber auch früh los – das Ziel:
Die Ostsee, die Travemünder Bucht.

Der Einfluss der Wolkendecke auf den Unterhaltungswert einer Kanalfahrt, 128. Tag



Die in der Überschrift angedeutete brisante Fragestellung ist in der Fachliteratur weder ausreichend noch abschließend behandelt worden.
Dies muss dringend nachgeholt werden – unverständlich, dass das bisher nicht geschehen ist.
Heidanger ...

... ein sehr schöner Hafen

Nach circa zwei Stunden Fahrt im Mittellandkanal, bin ich heute Morgen gegen 9:30 Uhr in den Elbeseiten Kanal abgebogen, neue Fahrtrichtung: Norden – zur Ostsee.

Die Wolkendecke niedrig, grau und dicht, eine Tageszeit ließ sich daran nicht ausmachen – die Fahrt und die vergehenden Minuten wirkten irgendwie wie aus der Zeit gefallen.



Der Elbeseiten Kanal ist an sich schon nicht der Unterhaltsamste – überhaupt kein Vergleich mit dem Rhein, der unteren Mosel oder gar den Kanälen und Flüssen in Frankreich und in den Ardennen – aber heute war es richtig langweilig.

Ich habe zum ersten Mal auf dieser Fahrt ein Buch ins Cockpit geholt und während der Fahrt gelesen. Aufgestützt auf die Spritzkappe, wie auf ein Stehpult, immer die beiden Kanalböschungen in den Augenwinkeln, habe ich den Krimi ganz zu Ende gelesen.

Das ist das letzte Bild vom Mittellandkanal

"Liegestelle" Bad Bevensen, Narrkose kenne ich
  

So verging die Zeit bis zur Schleuse Uelzen einigermaßen, dort hat die einstündige Wartezeit meinen Schnitt für die heute zurückgelegten gut 100 Kilometer ruiniert. Ich war insgesamt 11,5 Stunden unterwegs.
Kann man gut liegen, wenn man keine Dusche
und keinen Strombraucht

Vegane Ernährung - bis auf das Fleisch

Doch, um meine empirische Untersuchung, angedeutet in der Überschrift, weiterzuverfolgen – überraschte mich das Wetter am Ausgang der Schleuse (nach 23 Metern Talfahrt) mit herrlichstem Sonnenschein, strahlend blauer Himmel – und sofort stieg der Unterhaltungswert der Fahrt in ungeahnte Höhen.
So macht das Spaß, lummeriges Wetter ist ein Unterhaltungswert-Killer.





Inzwischen bin ich an der Liegestelle Bad Bevensen, mitten in der Lüneburger Heide.
Am Hafen Uelzen bin ich vorbeigefahren, ich kenne ihn von der Hinreise. Er ist einer von nur zwei Häfen in diesem Knal, mit 1,50 Metern Tiefe, der andere hat nur 1,30 Meter.

Das Ufer ist schon zu sehen - gleich los

Die Liegestelle ist schön, in einer Wendebucht für die Berufsschifffahrt – war mir schon auf der Fahrt in den Süden aufgefallen.
Allerdings, kein Strom, keine Dusche, kein Internet – naja – geht ja auch so, wie die Erfahrung lehrt.




Und eine große Überraschung, vor mir liegt die Narrkose, ein Schiff, das ich aus der SVF kenne – jetzt allerdings mit schwedischer Flagge (ich wusste, dass die deutschen Besitzer es verkauft hatten) – was für ein Zufall, es jetzt hier zu treffen.


Morgen wird die Fahrt unterhaltsamer – Wolkendecke hin oder her – denn morgen kommt zuerst das Hebewerk Lüneburg, dann ein kurzes Stück Elbe (stromaufwärts) und dann der Elbe-Lübeck Kanal, der mir auf der Hinfahrt sehr gefallen hat.

 
Fleißige Arbeiter in der Nacht - herbstlich

Ziel wird die Eulenspiegelstadt Mölln sein – netter Hafen, vor Monaten habe ich dort Gratisbratwurst bekommen – morgen auch?
Ich bin gespannt.

Und “last not least“ die Auswertung der empirischen Untersuchung über den Zusammenhang…. (vgl. Überschrift und entsprechende Literatur).



Die statistisch (noch) nicht repräsentative Analyse hat ergeben, dass von einer Abhängigkeit von  Wolkenbildung und Unterhaltungswert von bis zu 80 % ausgegangen werden kann.

Weitere Forschungsaufträge zum Zusammenhang zwischen der Befriedigung der Geschmacksnerven und dem kanalfahrerischen Wohlbefinden sind in Auftrag gegeben und erwarten eine Förderungszusage der entsprechenden Stellen – prognostiziert wird eine gegenseitige Abhängigkeit von über 84,34 %.

Mittwoch, 19. August 2015

Der Sommer kommt wieder – hab´s ja gesagt, 127. Tag




Kein Regen, ein bisschen herbstliche Stimmung, so beginnt der Tag (19.8.) in Hannover – ein Fortschritt zu den vorangegangenen drei Tagen- als wir mitten durch das Regenband über Deutschland gefahren sind. Osnabrück (auf unserem Weg), hat über 100 Liter pro Quadratmeter gemeldet – richtig nass also.

Morgen soll es noch besser werden, warm ist es auch – die letzten Tage Sommerfeeling – wäre ein Traum, auch auf der Ostsee – in etwa 3 – 4 Tagen.
 
Die Sonne wagt sich zaghaft wieder hervor - nur weiter so - im Mittellandkanal und auf der Ostsee
Ich bin unterwegs auf dem guten alten Mittellandkanal, der teils mit Spundwänden ausgekleidet ist, teils mit Böschungen – aber immer gepflegt.

Interessante Wasserfarbe - was da wohl ´drin ist?




In den Spundwänden ist alle 50 Meter eine gelb markierte Leiter eingelassen, zum ´Rausklettern – nur für die Tiere, die auf einer solchen Strecke ins Wasser fallen, besteht keine Chance – es sei denn sie können Leitern hochklettern.
Ein paar Opfer der Spundwandabschnitte habe ich gesehen, aber nicht viele.



 
Ein Opfer - schwer zu sagen was. Ziege?

Auf meiner Reise durch Europa habe ich Vieles gesehen, habe ich Europa nun verstanden?
Verstanden, das wäre wohl zu viel gesagt, aber ich habe viele Gemeinsamkeiten von „uns“ Europäern erlebt, aber auch  viele Unterschiede, besonders im Lebensstandard, in der Lebensweise und beim Wetter.




Hindenburgschleuse in Anderten - heute problemlos



Trotzdem ging es immer freundlich zu, man ist sich nicht wirklich fremd – vielleicht auch eine Auswirkung der gemeinsamen Währung, sozusagen als äußerer Hinweis: „wir gehören zusammen“, wie die Fans der SG Flensburg, wenn sie alle das gleiche T-Shirt tragen.
Ein gewagter Vergleich – gebe ich zu – aber er stimmt schon irgendwie.





Heute entscheidet der Bundestag über das nächste Hilfsprogramm für die griechischen EU-Bürger – Zustimmung gilt trotz einiger Abweichler als sicher.

Der Euro wird alle zusammenketten, mit mehr oder weniger großem Erfolg für die einzelnen Staaten.
Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist eine gemeinsame Währung unterschiedlicher Staaten, mit unterschiedlicher Wirtschaftspolitik, Unsinn – weil der Ausgleich der unterschiedlichen Wirtschaftskraft durch sich ändernde Wechselkurse nicht möglich ist.

Gut oder schlecht?
Für uns Deutsche auf jeden Fall gut – sogar „Bingo“ – denn in der Tendenz werden die deutschen Produkte, bei unserer Produktivität und Effektivität immer billiger auf dem Weltmarkt – wir sind schließlich eine Exportnation. (Früher wurde die DM über den Mechanismus von Angebot und Nachfrage regelmäßig aufgewertet).
Wir profitieren gesamtwirtschaftlich gesehen also am meisten von den nicht existierenden Wechselkursmechanismen und auch von einem (Stichwort: Griechenlandkrise) an Wert verlierenden Euro
Nachteil, Reisen ins außereuropäische Ausland werden teurer.
 
Berufsschifffahrt - oder was?
Also Leute, bleibt in Europa – es lohnt sich!

Der volkswirtschaftliche Unsinn des Euro, abgewogen gegen die wirtschaftlichen Vorteile und die politischen Ziele eines gemeinsamen Europas – wie würde ich entscheiden? Ich bin für den Euro, besonders nach meiner Reise quer durch´s „Euroland“.
Und die Griechen werden wir auch noch „erziehen“ – dauert nur, aber so ist das in der Erziehung.



Ich bin also wieder angekommen in Deutschland, mit all seinen politischen Entscheidungsfindungen und –problemen.
Wie sagte der Schweizer Ralph doch, „Die Franzosen und Spanier leben einfach, die Schweizer machen Business und in Deutschland ist alles Politik“ – ein Ausspruch mit viel Wahrheitsgehalt, vielleicht passen wir uns gegenseitig immer mehr an, zu wünschen wäre es manchmal – besonders beim Wetter.

Damit bin ich wieder beim Eingangsthema – es wird besser – und das finde ich richtig gut.

Ich genieße die nachmittägliche Wärme im schönen Hafen von Heidanger, am Stichkanal nach Salzgitter.
Und ich bin nicht der Einzige, der Hafen füllt sich immer mehr – alles Motorbootfahrer.
Der Hafen ist beliebt – mit Recht.

Im guten Hafenrestaurant werde ich heute einen Angriff auf meine schlanke Linie starten – aber mit möglichst wenigen Kohlehydraten.
Dazu noch ein Update (meine Jungs haben meine ernährungswissenschaftliche Unkenntnis gerügt), auch Kartoffeln, Müsli und Brot sind Kohlehydrate – also esse ich doch welche – vielleicht aber so wenig, dass ich schlanker als vor der Reise bin – oder gibt es eine andere Ursache?

Egal, heute Abend wird noch mal gesumpft, morgen kommt der Wendepumpft.